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Maria Blom über ...
... ihren Film ZURÜCK NACH DALARNA!
Ich möchte zeigen, dass man allzu selbstverständlich davon ausgeht, dass es die anderen gibt, gerade in Familien - und sich darum gar nicht um einander bemüht, auch wenn man sich nahe steht. Da bist du zu Hause - und fühlst dich ganz fern.
Mein Traum ist es, dass die Leute, kaum dass sie das Kino verlassen haben, ihre Liebsten anrufen und ihnen sagen: Ich mag dich! Dass sie ein bisschen netter zueinander sind, besonders im Familienkreis, wo die Beziehungen ziemlich unter Druck stehen.
Aber ich glaube, am Anfang stand der Wunsch, den Einheimischen aus der Gegend von Dalarna ein, zwei Dinge zu sagen. Meine halbe Familie kommt aus Dalarna, aus der Umgebung des Siljan-Sees, und ich finde, da oben gibt es richtige Originale. Es war mir ein Vergnügen, sie auf die Schippe zu nehmen. Manchmal hatte ich ihre Art so satt, sie sind so von sich selbst überzeugt. Die kaufen sich doch glatt ein Sommerhäuschen eine halbe Stunde von ihrem Wohnort, nur damit sie ihre Provinz nicht verlassen müssen. Dalarna ist das Herz von Schweden, und natürlich ist da alles einfach fantastisch. Einmal kam ein Verwandter nach Stockholm und wir sind Pizza essen gegangen, eine wirkliche Feinschmecker-Pizza aus dem Holzofen, und als wir fertig waren, sah mich dieser Mensch an und sagte: "Tja, unser Pizzaladen zuhause in Rättvik hat den Dreh raus, wie man eine richtig gute Pizza macht!"
Ich wollte auch den besonderen Humor dieser Leute zeigen, der zugleich warmherzig und etwas brutal ist. Wenn die Witze nicht mit sehr viel Liebe gerissen werden, klingt das recht unfreundlich. So wie Ironie - wenn einer in der Schule "hübscher Pulli" sagte, ohne es zu meinen. Diese Art von Humor kann einen ganz schön fertig machen.
Trotzdem ist der Film eine Liebeserklärung an die Leute von Dalarna. Weißt du, ich habe selber die Zelte abgebrochen und bin aus Stockholm nach Dalarna umgezogen. Jetzt lebe ich in Falun und träume davon, kulla genannt zu werden - das schwedische Wort für eine echte Einheimische aus Dalarna!
... das WARUM
Ich glaube, ich schreibe, um andere Menschen besser zu verstehen. Zum Beispiel Eivor in ZURÜCK NACH DALARNA! Die entstand aus einer Reihe von Begegnungen mit Leuten, die so grob waren wie sie, und ich wollte wissen warum. Sie sagen hören, was sie denkt und was dahinter steckt. Dann wird das Schreiben einfach, wenn die Figuren ein Eigenleben entwickeln, in das man sich vertiefen kann.
Die Leute, die ich porträtieren wollte, sind eigentlich ganz verschieden. Sie haben nur eines gemeinsam: dass sie alle etwas einsam sind, wie wir uns alle manchmal allein fühlen. Ich möchte zeigen, dass wir das nicht sind. Nicht zuletzt will ich mir das selber sagen, weil das gut tut.
... SCHAUSPIELEREI
Die Figuren waren ganz anders als meine Schauspieler in Wirklichkeit sind. Ich will nicht in den persönlichen Gefühlen und Erfahrungen meiner Schauspieler herumstochern. Sie spielen in meinem Film, weil sie gute Schauspieler sind und eine andere Person verkörpern können. Und mit dieser Darstellung arbeite ich dann. Manchmal erkenne ich die Schauspieler hinterher nicht wieder, weil sie in Wirklichkeit ganz anders aussehen. Das finde ich großartig, ich denke dann: Genau darum geht es bei der Schauspielerei!
... REGIE
Vor ein paar Jahren fand ich im Haus meiner Grosseltern eine alte Kassette. Darauf sagte ich in etwa dies: "Mein Name ist Maria Blom, und ich bin 10 Jahre alt. Jetzt will ich ein Lied aus dem Stück singen, das ich gerade an der Schule inszeniere. Ich habe es selbst geschrieben, und ich spiele auch die Hauptrolle." Ich habe herzlich gelacht und mir wurde klar, dass sich seither nicht viel geändert hat. Ich bin immer noch die, die für andere die Spiele organisiert. Die Regie führen ist wie wenn man auf einer Party über die Spiele entscheiden darf: "Hallo alle zusammen, jetzt ist das Sackhüpfen an der Reihe!" Und ich bin für mein Leben gern der, der entscheidet, was wir spielen.
Ich bin oft wie ein Kind. Ich bin sicher, ich hätte meinen Spaß daran, einen ganzen Tag mit Barbiepuppen zu spielen. Wenn ich mit Kindern spiele, übertreffe ich sie sogar. Wenn ich zum 120sten Mal "Buh!" sage, wird es ihnen allmählich langweilig. Mir nicht - ich finde, es macht jedes Mal mehr Spaß!
Ehrlich, ich habe nie geglaubt, dass es für jemanden wie mich einen Platz gibt. Ich hätte mir nie vorstellen können, das zu tun, was ich heute mache. Nie! Das war was für coolere Typen, professionell und emotional. Ich habe mich selber immer für ziemlich gewöhnlich gehalten.
Weitere Aussagen von Maria Blom finden Sie
im Presseheft zum Download bei den Presse-Infos

Sofia Helin über Mia
Mia ist die jüngste Schwester, das Nesthäkchen der Familie. Vor fünfzehn Jahren hat sie das Dorf verlassen und ist in die Hauptstadt Stockholm umgezogen. Sie ist eine echte Wahl-Stockholmerin und ist ganz im Großstadtleben aufgegangen. Sie ist auf der Höhe ihrer Karriere, wurde gerade befördert und hat sich das Traumapartment in der Stadtmitte gekauft. Alles scheint perfekt. Aber das ist nur die Oberfläche ...

Ann Petrén über Gunilla
Gunilla, die mittlere Schwester, hat etwas unglaublich Mutiges getan. Sie hat sich scheiden lassen und ist auf eigene Faust ans andere Ende der Welt nach Bali gereist. Sie kann manchmal etwas verdreht wirken, aber das ist sie nicht. Sie ist nur eine wahnsinnig lebendige und gutmütige Person, die nur das Gute im Leben sieht. Das ist viel besser, als wenn man ständig voller Misstrauen durchs Leben geht. Ich wünschte, ich wäre etwas mehr wie sie!

Kajsa Ernst über Eivor
Eivor ist die große Schwester. Zuerst fand ich sie ziemlich verbiestert. Aber dann fängt man an, sie zu mögen. Sie hat ein großes Herz und kümmert sich wirklich um die anderen. Nur dass die Art und Weise, wie sie das anstellt, sie gemeiner aussehen lässt als sie ist ...

Peter Mokrosinski über die Dreharbeiten
Dieser Dreh war einer der vergnüglichsten meines Lebens. Viel Gebrüll und Gelächter und wenige Worte. Auch wenn Maria nicht so erfahren ist, trifft sie doch Entscheidungen, für die sie einstehen kann. Sie traut sich Risiken einzugehen, wo andere Regisseure nur so tun als ob.