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Do it [Stoff]

Daniele von Arb war 16 Jahre alt, als er 1970 mit den gleichaltrigen Freunden Peter Egloff und Urs Städeli in Zürich-Altstetten (Kreis 9) eine revolutionäre Zelle gründete. Daniele und seine Freunde räumten Armeedepots aus und legten ein reichhaltiges Lager an, aus dem sie das spanische Movimento Iberico de Liberacion MI L, die italienischen Brigate Rosse, die deutsche RAF, die griechischen Anti-Obristen und die Palästinensische Volksbefreiungsfront PFLP mit Sprengstoff belieferten. 1975 flog die Gruppe aufgrund eines Tips des iranischen Geheimdienstes SAVAK an die Schweizerische Bundesanwaltschaft auf.

Die CIA führte Daniele und seine Freunde in ihrem internen Schaubild zum internationalen Terrorismus unter dem Codewort "Annabäbi".

Die US-amerikanische Journalistin Claude Sterling widmete der Gruppe ein ganzes Kapitel ihres Bestsellers "Das Terrornetz" (1981), der die Grundlage für US-Präsident Ronald Reagans Kampf gegen den Terrorismus, der "Geheimwaffe Moskaus", bildete.

Daniele von Arb wurde 1977 in Winterthur zu fünfeinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. 1979 wurde er zudem in Italien wegen Sprengstoffschmuggels zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt; die italienischen Behörden erliessen darauf hin einen internationalen Haftbefehl. Daniele, der in der Strafanstalt Regensdorf einsass, hatte zu diesem Zeitpunkt den Glauben an die Revolution bereits verloren.

Kurz nach seiner Entlassung aus dem Zuchthaus schloss Daniele sich einer spiritistischen Gruppe um das US-amerikanische Trancemedium Bob Chrzan an. Von Arb verliebte sich in Chrzans Assistentin Irma Kuhlicke und wollte sie in Süddeutschland besuchen. Weil Bob Chrzan ihm weisgesagt hatte, dass seine Vergangenheit abgeschlossen sei, hatte Daniele keine Bedenken. Am Deutschen Zoll bei Basel wurde er sofort verhaftet und in Karlsruhe in Auslieferungshaft gesetzt. Die Gruppe um Chrzan konzentrierte sich nun in spirituellen Sitzungen auf die Akten in Italien, um sie auf mentalem Wege verschwinden zu lassen.

Nach zwei Monaten wurde Daniele von Arb von der Deutschen Polizei an die Schweizer Grenze geführt - die Italiener hatten die für die Auslieferung notwendigen Akten nicht beibringen können.

Zurück in Zürich machte er eine Ausbildung als Berufsschullehrer und zahlte die Schulden ab, die von den Schäden der Anschläge und den Sprengstoffdiebstählen herrührten. In der Schweiz galt er mittlerweile als resozialisiert.

1986 wurde ihm die Schweiz zu eng. Doch wo konnte er ausserhalb der Schweiz gefahrlos Ferien machen? In Indien, sagte ihm der Staatsanwalt. Als Daniele von Arb in Bombay aus dem Flugzeug stieg, wurde er von der indischen Polizei verhaftet und ins nächstgelegene Gefängnis gebracht: eine wohnzimmergrosse Zelle, eine Pritsche, 30 Gefangene, die regelmässig gefoltert wurden. Der Grund für die Verhaftung war ein Telex der Interpol, in dem von Arb als gefährlicher Hijacker, Terrorist und Mörder beschrieben wurde. Als die Italiener die Akten nach Ablauf der gesetzlichen Frist einmal mehr nicht geschickt hatten, wurde von Arb nach 2 Monaten ins nächste Flugzeug nach Zürich gesetzt.

Do it [Do it]
Wir erzählen die Geschichte von einem, der auszog, um die Ungerechtigkeit und die Unterdrückung aus der Welt zu schaffen.
Um die Geschichte zu verstehen, braucht es kein enzyklopädisches politisch-historisches Vorwissen; im Zentrum stehen menschliche Gefühle, Bedürfnisse und Erfahrungen. Die "grossen" historischen Zusammenhänge bilden - Shakespeares Dramen vergleichbar - den Rahmen einer exemplarischen, gleichnishaften Geschichte, die über die Zeit, in der sie spielt, hinausweist. DO IT ist eine Parabel über die Suche nach dem rechten Weg in den profanen, gottverlassenen westlichen Gesellschaften und ein Plädoyer für das Recht, ein anderer zu werden.